4. Trisomie-21 und das Fehlen oder Vorhandensein eines fetalen Nasenbeins
Die Autoren berichten über den sonographischen Nachweis des fetalen Nasenbeins bzw. dessen Fehlens als Zusatzparameter beim Trisomie-21-Screening im ersten Trimester. Über diese Zusatzmethode ist bereits häufiger und kontrovers in der Literatur berichtet worden. Die Autoren legen Wert auf die Feststellung, dass das Fehlen eines Nasenbeins nur dann als gegeben angesehen werden kann, wenn sich tatsächlich auch nicht der geringste Anhalt für eine echogene Linie unter der Haut fand. Wenn dieses strikte Kriterium angesetzt wird, so kommt es zu signifikant weniger falsch negativen Klassifizierungen im Hinblick auf das Fehlen oder Vorhandenseins eines Nasenbeines. Unter diesen Bedingungen ist diese sonographische Untersuchung ein zusätzlicher Parameter beim Trisomie-21-Screening.
Literatur
Orlandi F, Rossi C, Orlandi E, Jakil MC, Hallahan TW, Macri VJ, Krantz DA. First-trimester screening for trisomy-21 using a simplified method to assess the presence or absence of the fetal nasal bone. Am J Obstet Gynecol. 2005 Apr;192(4):1107-11.